Keynotes
Im Rahmen des Tags der Informatik am Mittwoch, 22.9.2004, finden folgende Vorträge statt:
Ubiquitous Computing - Von der Vision zur Anwendung
Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Rothermel
Geschäftsprozessorientierte Softwarearchitekturen: Revolution im Softwaremarkt?
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer
Der Einfluss von Web Services auf Software - Potenziale und Aufgaben
Prof. Dr. Frank Leymann
SmartWeb: Mobile Anwendungen des Semantischen Web
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster
Impact and Perspective of Planning Techniques in Robotics
Prof. Dr. Malik Ghallab
Software verbindet - Produkte, Prozesse, Menschen
Prof. Dr. Claus Weyrich
Ubiquitous Computing - Von der Vision zur Anwendung
Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Rothermel
Geschäftsprozessorientierte Softwarearchitekturen: Revolution im Softwaremarkt?
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer
Der Einfluss von Web Services auf Software - Potenziale und Aufgaben
Prof. Dr. Frank Leymann
SmartWeb: Mobile Anwendungen des Semantischen Web
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster
Impact and Perspective of Planning Techniques in Robotics
Prof. Dr. Malik Ghallab
Software verbindet - Produkte, Prozesse, Menschen
Prof. Dr. Claus Weyrich
Ubiquitous Computing
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Ubiquitous Computing - Von der Vision zur Anwendung
Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Rothermel
Institut für Parallele und Verteilte Systeme (IPVS),
Universität Stuttgart
Der Vortrag behandelt das viel versprechende neue Systemkonzept des Ubiquitous Computing (UC). Während in der Ära des PCs ein Benutzer typischerweise über einen (persönlichen) Rechner verfügt, geht man beim UC davon aus, dass ihm eine Vielzahl vernetzter Rechner zur Verfügung stehen wird, häufig eingebettet in Alltagsgegenstände seiner physischen Umgebung. Ausgehend von der Vision des UC werden die technologischen Trends beschrieben, welche als Treiber dieser Entwicklung gelten. Darüber hinaus soll das Potential dieses Systemkonzepts anhand einiger Anwendungen deutlich gemacht werden. Schließlich werden die mit dem Konzept des UC verbundenen wissenschaftlichen Herausforderungen diskutiert.
Prof. Rothermel ist seit 1991 Leiter der Abteilung Verteilte Systeme am IPVS der Universität Stuttgart. Davor war er in verschiedenen Forschungslaboratorien der IBM tätig, zuletzt am Europäischen Zentrum für Netzwerkforschung. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Verteilten Systeme, Kommunikationsnetze sowie der mobilen Systeme.
Geschäftsprozessorientierte Softwarearchitekturen
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Geschäftsprozessorientierte Softwarearchitekturen: Revolution im Softwaremarkt?
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer
Institut für Wirtschaftsinformatik,
Universität des Saarlandes
Geschäftsprozesse haben sich als ein Objekt organisationaler Gestaltungs- maßnahmen etabliert. Durch die aktuell geforderte Flexibilisierung der Softwaresysteme und den damit verbundenen Potenzialen einer direkten Anbindung der gestalteten Geschäftsprozesse an die jeweilige Software- konfiguration gewinnt die Prozessorientierung aus technologischer Sicht an Bedeutung. Erfahrungen über die Entwicklung und den Einsatz von Methoden zum Geschäftsprozessmanagement werden daher auch in Zukunft den Softwaremarkt stark beeinflussen.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer ist Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWi) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Saarbrücken. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist das Informations- und Geschäftsprozessmanagement in Industrie, Dienstleistung und Verwaltung. Er ist Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der IDS Scheer AG und der imc AG sowie Mitglied des Aufsichtsrats der SAP AG. Seit November 1999 ist er Beauftragter des Ministerpräsidenten des Saarlandes für die Aufgabenbereiche Innovation, Technologie und Forschung. In 2003 wurde Prof. Scheer mit dem Philip Morris Forschungspreis ausgezeichnet und zum Entrepreneur des Jahres in der Kategorie "Informationstechnologie" gewählt.
Der Einfluss von Web Services auf Software
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Der Einfluss von Web Services auf Software - Potenziale und Aufgaben
Prof. Dr. Frank Leymann
Institut für Architektur von Anwendungssystemen,
Universität Stuttgart &
IBM Software Group
Web Service Technologie findet gegenwärtig großes Interesse bei Anwendern, Herstellern und Forschern. Der Vortrag zeigt auf, was die Vision hinter all den publizierten Standards in diesem Bereich ist, welche Probleme mit der Technologie gelöst werden sollen, welcher Einfluss auf die Erstellung und Nutzung von Software wahrscheinlich ist und welche Art Aufgaben noch zu lösen sind.
Prof. Leymann ist Leiter des Instituts für Architektur von Anwendungssystemen der Universität Stuttgart. Davor war er als Distinguished Engineer bei IBM im Bereich Middleware und Software Architekturen tätig: Dort war er Chef-Architekt der IBM Workflow Technologie, leitender Architekt der IBM Software Group für Grid- und On Demand Middleware, Co-Leiter der Web Service-Architekturgruppe der IBM. Zu zahlreichen Web Service Standards hat er wesentliche Beiträge geliefert (z.B. BPEL, WS-Addressing, WS-Transaction, WS-ResourceFramework etc.).
SmartWeb
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SmartWeb: Mobile Anwendungen des Semantischen Web
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster
DFKI und Universität des Saarlandes
Fortschritte auf dem Gebiet der mobilen Breitbandkommunikation und des semantischen Web ermöglichen innovative Internetdienste, die sich durch Personalisierung und Lokalisierung auszeichnen. Die ontologische Beschreibung von Webdiensten sowie die Informationsextraktion mithilfe der Sprachtechnologie ermöglicht den Übergang vom Suchen zum gezielten Finden von Information und Diensten im Web. Der Vortrag illustriert die neuartigen Informatik-Methoden anhand praktischer Beispiele aus dem Bereich UMTS-Mehrwehrtdienste, Ambient Intelligence und Infotainment im Automobil.
Prof. Wahlster ist der Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und Professor für Informatik in Saarbrücken. 2001 wurde er mit dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet. 2003 wurde er in die Nobelpreisakademie in Stockholm aufgenommen. Er leitet die ISTAG-Arbeitsgruppe zur Definition der Förderthemen für das siebte EU-Rahmenprogramm.
Impact and Perspective of Planning Techniques in Robotics
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Impact and Perspective of Planning Techniques in Robotics
Prof. Dr. Malik Ghallab
LAAS-CNRS, Toulouse
Planning techniques can contribute to robotics by making it easier to program a robot and by augmenting its autonomy, usefulness and robustness. Planning is certainly needed if a robot has to face a wide diversity of tasks and/or a variety of environments. When planning is integrated within a robot, it usually takes several forms and is implemented throughout different systems, often relying on domain-specific representations and techniques. Among these various forms of robot planning, there is in particular path and motion planning, perception, planning navigation planning, manipulation planning, and domain independent task and mission planning. This talk illustrates some of these techniques and discusses their impact and perspective for the development of Robotics.
Prof. Ghallab is director of the LAAS-CNRS institute in Toulouse. His research interests in robotics and AI are in the integration of perception, action and reasoning capabilities within autonomous robots. His activity is mainly focused on mobile robotics, within experimental projects and research areas such as perception, control, planning and decision making. He contributed to topics such as object recognition, scene interpretation, heuristics search, pattern matching and unification algorithms, knowledge compiling, temporal planning and supervision systems.
Software verbindet
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Software verbindet - Produkte, Prozesse, Menschen
Prof. Dr. Claus Weyrich
Mitglied des Vorstands der Siemens AG
Die Bedeutung von Software für Produkte, Systeme und Dienstleistungen der Elektrotechnik und Elektronik nimmt laufend zu. Bei Siemens macht die Entwicklung von Software inzwischen mehr als die Hälfte der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung aus. Vor diesem Hintergrund läuft seit nunmehr fast 10 Jahren eine unternehmensweite Software-Initiative, die als Plattform dient für geschäftsspezifische Verbesserungsprogramme und für den Erfahrungsaustausch bei der Produkt- und Prozessentwicklung und auch bei sog. Softskills wie Teambildung und Teamführung. Diese im Unternehmen wohl größte Best-Practice-Sharing-Initiative hat nicht nur zu einer Steigerung der Produktivität bei der Softwareentwicklung geführt, sondern auch zu wesentlichen Verbesserungen bei Produktinnovationen, Time to Market, Flexibilität und Qualität.
Prof. Weyrich ist 1969 in die Forschungslaboratorien der Siemens eingetreten. Sein Hauptarbeits- gebiet war die Entwicklung optoelektronischer Bauelemente aus Verbindungshalbleitern. 1987 übernahm er die Leitung der Hauptabteilung "Materialwissenschaften und Elektronik" in der Zentralabteilung Forschung und Entwicklung der Siemens AG. Seit 1996 leitet er die Zentral- abteilung Corporate Technology und im Oktober des gleichen Jahres wurde er zum Mitglied des Vorstands der Siemens AG ernannt.










